Wat mutt, dat mutt! Mit dem Radl von Oberbayern nach Marokko und zurück.
Warum das alles nun?  Masochismus? Suche nach Selbstbestätigung? Irreleitung? Nein, ganz einfach weil’s Spaß macht, großen sogar, das können wir auch nach unserer Rückkehr immer noch und gerade jetzt bestätigen. Einfach „a guads Gfui“, wie der Bayer sagt.
Ja, klar, die Landschaften anders erleben als durchs Autofenster ist schon auch so ein Grund. Wir mögen’s einfach, die Haustür abzusperren, uns auf die Drahtrösser zu schwingen und nach ein paar tausend Kilometern genau so wieder anzukommen. Coole Sache!
Einmal, schon fast am Ende unserer Reise, sind wir einem radelnden Italiener begegnet, der uns wieder mal nach unseren Motiven befragte. Und dann verwundert meinte: „Ihr radelt immer noch ZUSAMMEN!“ Yeap, auch wenn Radeln zu zweit über so lange Zeit und Strecke nicht immer so einfach ist. Miteinander zu reden, während der eine zwanzig Meter vor oder hinter einem rollt, ist bei Wind, Verkehr, etc. pp. so gut wie unmöglich. Und dann die Missverständnisse… Beim Weg Finden, Karten Deuten, beim sich Zurufen und Antworten. Immer versteht man den Vordermann oder die Hinterfrau nur fragmentös. Aber zu zweit macht so eine Reise einfach viel mehr Spaß. Man sieht und erlebt mehr, weil vier Augen mehr sehen als nur zwei. Man hat immer einen Aufpasser auf das Radl, wenn man einkaufen geht und nicht zuletzt ist der Windschatten des Partners auch nicht zu verachten ;-)
Etwas war diese Reise ganz sicher nicht: Erholung. Jedenfalls keine pure Erholung, die mit einem Wellness-Erlebnis oder einem ausgedehnten Strandurlaub vergleichbar wäre. Eigentlich ist sie eher harte Arbeit: Es stellt sich von Anfang an eine Routine aus aufstehen, frühstücken, Räder bepacken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, dazwischen immer wieder orientieren und navigieren und dann irgendwann mal Räder entpacken, Zimmer beziehen oder Zelt aufschlagen, duschen, nächste Etappe planen, essen und dann schlafen gehen ein. Klingt unromantisch, ist aber so. Wobei wir eh schon die komfortable „Warmduscher-Variante“ gewählt haben: Fast immer haben wir in Hotels oder Bed&Breakfasts geschlafen, eigenes Bad, gutes Bett und ausreichend Platz inbegriffen. Ab und an sogar mit Klimaanlage, was den tagsüber auf 45° C erhitzten Körpern beim Überleben entscheidend geholfen hat. Wir ziehen den Hut vor Fernradlern, die Wüsten und sonstige, unwirtliche Gegenden rein zeltend durchqueren.
Und klar, es gibt Berge und Täler, Auf- und Abfahrten, Gegen- und Rückenwind, landschaftliche Höhepunkte und trostlose Gegenden, aber gerade das macht den Reiz so einer Reise aus.
Schlafen konnten wir übrigens endlos. Essen gar nicht so viel, was wohl an der großen Hitze lag. Aber schlafen und trinken, unglaublich!
Abschließend die Frage: Kann denn Fernradeln süchtig machen? Jawohl, und wie! Wenn wir uns mal eine kürzere Etappe verordnet hatten, hingen wir nachmittags etwas orientierungs- und sinnlos „in den Seilen“. Rollen, rollen, rollen, das war oberklasse! Und unterwegs sind ganz viele Ideen für neue Routen gesponnen worden…. Bleibt uns also gewogen, wir radeln weiter! ;-) Und falls jemand unsere Strecke, oder Teile davon, nachradeln möchte, stehen wir gerne bei Fragen zur Verfügung. hochauflösend

Wat mutt, dat mutt! Mit dem Radl von Oberbayern nach Marokko und zurück.

Warum das alles nun?  Masochismus? Suche nach Selbstbestätigung? Irreleitung? Nein, ganz einfach weil’s Spaß macht, großen sogar, das können wir auch nach unserer Rückkehr immer noch und gerade jetzt bestätigen. Einfach „a guads Gfui“, wie der Bayer sagt.

Ja, klar, die Landschaften anders erleben als durchs Autofenster ist schon auch so ein Grund. Wir mögen’s einfach, die Haustür abzusperren, uns auf die Drahtrösser zu schwingen und nach ein paar tausend Kilometern genau so wieder anzukommen. Coole Sache!

Einmal, schon fast am Ende unserer Reise, sind wir einem radelnden Italiener begegnet, der uns wieder mal nach unseren Motiven befragte. Und dann verwundert meinte: „Ihr radelt immer noch ZUSAMMEN!“ Yeap, auch wenn Radeln zu zweit über so lange Zeit und Strecke nicht immer so einfach ist. Miteinander zu reden, während der eine zwanzig Meter vor oder hinter einem rollt, ist bei Wind, Verkehr, etc. pp. so gut wie unmöglich. Und dann die Missverständnisse… Beim Weg Finden, Karten Deuten, beim sich Zurufen und Antworten. Immer versteht man den Vordermann oder die Hinterfrau nur fragmentös. Aber zu zweit macht so eine Reise einfach viel mehr Spaß. Man sieht und erlebt mehr, weil vier Augen mehr sehen als nur zwei. Man hat immer einen Aufpasser auf das Radl, wenn man einkaufen geht und nicht zuletzt ist der Windschatten des Partners auch nicht zu verachten ;-)

Etwas war diese Reise ganz sicher nicht: Erholung. Jedenfalls keine pure Erholung, die mit einem Wellness-Erlebnis oder einem ausgedehnten Strandurlaub vergleichbar wäre. Eigentlich ist sie eher harte Arbeit: Es stellt sich von Anfang an eine Routine aus aufstehen, frühstücken, Räder bepacken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, fahren, essen, trinken, dazwischen immer wieder orientieren und navigieren und dann irgendwann mal Räder entpacken, Zimmer beziehen oder Zelt aufschlagen, duschen, nächste Etappe planen, essen und dann schlafen gehen ein. Klingt unromantisch, ist aber so. Wobei wir eh schon die komfortable „Warmduscher-Variante“ gewählt haben: Fast immer haben wir in Hotels oder Bed&Breakfasts geschlafen, eigenes Bad, gutes Bett und ausreichend Platz inbegriffen. Ab und an sogar mit Klimaanlage, was den tagsüber auf 45° C erhitzten Körpern beim Überleben entscheidend geholfen hat. Wir ziehen den Hut vor Fernradlern, die Wüsten und sonstige, unwirtliche Gegenden rein zeltend durchqueren.

Und klar, es gibt Berge und Täler, Auf- und Abfahrten, Gegen- und Rückenwind, landschaftliche Höhepunkte und trostlose Gegenden, aber gerade das macht den Reiz so einer Reise aus.

Schlafen konnten wir übrigens endlos. Essen gar nicht so viel, was wohl an der großen Hitze lag. Aber schlafen und trinken, unglaublich!

Abschließend die Frage: Kann denn Fernradeln süchtig machen? Jawohl, und wie! Wenn wir uns mal eine kürzere Etappe verordnet hatten, hingen wir nachmittags etwas orientierungs- und sinnlos „in den Seilen“. Rollen, rollen, rollen, das war oberklasse! Und unterwegs sind ganz viele Ideen für neue Routen gesponnen worden…. Bleibt uns also gewogen, wir radeln weiter! ;-) Und falls jemand unsere Strecke, oder Teile davon, nachradeln möchte, stehen wir gerne bei Fragen zur Verfügung.

Oberbayern-Marokko und wieder zurück
Hier noch einmal ein Überblick über unsere gefahrene Route. Mehr Details gerne auf Nachfrage.
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Bavaria-Morocco and back
An overview of our cycling route. More details on request. hochauflösend

Oberbayern-Marokko und wieder zurück

Hier noch einmal ein Überblick über unsere gefahrene Route. Mehr Details gerne auf Nachfrage.

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Bavaria-Morocco and back

An overview of our cycling route. More details on request.

Wieda dahoam!
Einfach unglaublich. Da fährt man von der Haustür weg nach Afrika und kommt nur wenig später, nach mehr als 5.000 km wieder nach Hause zurück. Fühlt sich hier zwar daheim, genießt den bayerischen Sommer, die frische Luft mit kühleren Temperaturen, könnte aber trotzdem gleich schon wieder aufbrechen bzw. weiterradeln…
Was für eine herrliche Reise.
Für die Verarbeitung all der Eindrücke und Erlebnisse werden wir wohl noch Monate brauchen. Aber hier kommt schon einmal eine erste, kurze Bilanz.  hochauflösend

Wieda dahoam!

Einfach unglaublich. Da fährt man von der Haustür weg nach Afrika und kommt nur wenig später, nach mehr als 5.000 km wieder nach Hause zurück. Fühlt sich hier zwar daheim, genießt den bayerischen Sommer, die frische Luft mit kühleren Temperaturen, könnte aber trotzdem gleich schon wieder aufbrechen bzw. weiterradeln…

Was für eine herrliche Reise.

Für die Verarbeitung all der Eindrücke und Erlebnisse werden wir wohl noch Monate brauchen. Aber hier kommt schon einmal eine erste, kurze Bilanz.